• Damit die Vereinten Nationen beim Kampf gegen den Klimawandel endlich Nägel mit Köpfen machen, pilgern derzeit einige deutsche Christen zu Fuß zum Weltklimagipfel. In Paris wollen sie der UN einen Forderungskatalog übergeben. Im Internet kann man Weg und Ziele der Klimapilger verfolgen.
  • Bald bricht sie an, die dunkle Jahreszeit, in der die Menschen – allen voran die beiden großen christlichen Kirchen an Allerheiligen und Totensonntag – wieder der Toten gedenken. Auf der Friedhofs-App „Wo Sie ruhen“ können Interessierte rund 1.000 kulturhistorisch bedeutende Grabmale mit ihrem Handy, dem Tablet oder sogar dem sogenannten Smartfernseher virtuell besuchen.
  • Die Vorbereitungen für den Weltklimagipfel der Vereinten Nationen im Dezember in Paris laufen auf Hochtouren. Wer wissen will, worum es bei der Diskussion um Erderwärmung, Polschmelze und erneuerbare Energien wirklich geht, kommt um einen Besuch des Portals „klimaretter.info“ kaum herum. Auch katholische Verbände empfehlen das Online-Magazin.
  • Es hat noch nicht begonnen. Doch im Internet ist das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit schon jetzt in vieler Munde. Erst jüngst haben der Vatikan und die Deutsche Bischofskonferenz Sonderseiten zu dem heiligen "Jubeljahr" ins Netz gestellt.
  • Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen hat in einer Mediathek eindrucksvolle Zeitdokumente ins Netz gestellt. Zu sehen, zu hören und nachzulesen sind darin unter anderem eine Rede von Erich Mielke zum Schießbefehl an der Mauer, Abhörprotokolle der Bürgerrechtler kurz vor der "Friedlichen Revolution" von 1989 sowie Luftbilder des Todesstreifens mitten durch Deutschland, mitten durch Berlin.
  • Immer mehr Menschen lichten die Welt - modernen Drohnen und hochauflösender Actionkameras sei Dank - von oben ab. Das angesagte Portal Dronestagram und das Journal National Geografic haben jetzt die besten Luftaufnahmen ausgezeichnet. Neben Naturaufnahmen sind auch Kirchen und Klöster zu sehen.
  • Jeden Tag kommen neue Asylbewerber ins Land. Die meisten werden in seelenlosen Containern oder Massenunterkünften untergebracht. Drei Berliner haben deshalb eine Webseite ins Leben gerufen, auf der sie Flüchtlinge in leer stehende WG-Zimmer vermitteln. Das Projekt kommt gut an.
  • Die Zahlen können sich sehen lassen und müssen auch den Vergleich mit etlichen weltlichen Portalen nicht scheuen: Mit rund 120.000 registrierten Nutzern sowie monatlich 9,5 Millionen Seitenaufrufen ist Jesus.de die wohl größte deutsche, christliche Community - man könnte auch sagen Gemeinde - im Internet.
  • Eins von sieben Kindern hungert auf der Welt. Mit der simplen, deswegen geradezu genialen App „ShareTheMeal“ können Sie ab sofort einem Kind in Afrika ein warmes Essen kaufen. Für nur 40 Cent. Einfacher ist helfen nie gewesen.
  • Eine der bekanntesten und beliebtesten Webseiten Deutschlands war bis vor kurzem noch reine Liebhaberei, ein Hobby sozusagen. Doch nachdem der Postillon 2013 den Grimme-Online-Award verliehen bekam, wurde aus dem einstigen Ein-Mann-Unternehmen eine Art Satire-Imperium. Mit Buch, eigenem Fernsehkanal und Hörfunknachrichten…

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