04.04.2018

Die Bistumswallfahrt nach Lübeck rückt näher.

Wallfahrer speisen an 150 Tischen

Im 75. Jahr der Hinrichtung der Lübecker Märtyrer pilgert das Bistum am Samstag, 23. Juni an die Wirkungsstätte der vier Geistlichen. Das Programm füllt den ganzen Tag. Ab sofort können sich die Wallfahrer anmelden

Menschenmengen vor Herz Jesu Lübeck auf der Parade
Eine große Menschenschar, wie hier bei der Pfarrei-Neugründung 2017, wird sich am 23. Juni an der Lübecker Propsteikirche Herz Jesu versammeln.  Foto: Marco Heinen

Die Anmeldungen kann man in den Gemeinden abgeben, aber auch im zentralen Organisationsbüro bei Stefanie Murawski,
E-Mail: wallfahrt@erzbistum-hamburg.de oder telefonisch unter Tel. 040 / 248 77-280. Gesucht werden auch Helfer für das Programm auf der Freilichtbühne und der Parade sowie „Tischgastgeber“ beim Mittag­essen. 

Der Höhepunkt der Wallfahrt ist das Pontifikalamt mit Erzbischof Stefan Heße um 17 Uhr auf der Freilichtbühne nicht weit von der Propsteikirche. Aber vorher wird ein tagesfüllendes Programm angeboten; angefangen mit der gemeinsamen Mahlzeit der Pilger an 150 gedeckten Tischen unter freiem Himmel – nämlich auf der „Parade“ vor der Lübecker Herz-Jesu-Kirche. Wenn alle satt sind, geht es auf mehrere geistliche Erkundungsreisen. Sie führen zu ausgewählten Orten in die Stadt, in der die vier Lübecker Geistlichen ihren Glauben lebten, zunehmend in Konflikt mit der nationalsozialistischen Herrschaft gerieten und schließlich seiner Terrorjus-
tiz zum Opfer fielen. Unter anderem geht es in das damalige Burgtor-Gefängnis, wo die Märtyrer auf ihren Prozess warteten. 

Die Gesichter der Pilger ergeben ein Kunstwerk

Bereits am Vorabend, 22. Juni von 18.15 bis 24 Uhr gibt es einen Gottesdienst und eine Vigilfeier mit dem Thema „Lichtgestalten – Licht gestalten“ in der Lübecker Propsteikirche in der Parade 4. Die Jugend hat ab Freitag ein eigenes Programm. Dies findet sich im Internet unter www.jugend-­erzbistum-hamburg.de

Für die Anreise sind sechs zentrale Pilgerwege (zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Kanu) organisiert. Die längste Fußwanderstrecke beginnt im Kloster Nütschau und ist 38 Kilometer lang. 

Sich beteiligen und Gesicht zeigen kann jeder aber auch schon jetzt. Passend zum Wallfahrtsmotto „Ihr werdet meine Zeugen sein“ entsteht ein Fotokunstwerk, zusammengesetzt aus – hoffentlich – tausenden Passfotos der Pilger. Digitale Portraitfotos können ab sofort gesandt werden an wallfahrt@erzbistum-hamburg.de

Text: Andreas Hüser